Fünf vor 12 für unser Geschlecht – Aufwachen!

Ich bin eine frau. Ich weiss, dass wir keine nachgemachten oder angepassten Männer sind.
Was mich mehr und mehr schockiert, ist das Selbstbild, das junge Frauen von ihrem Geschlecht und der damit verbundenen stereotypen Zielsetzung ihres Lebens haben.
Ein Post eines Freundes hat alles perfekt zusammengefasst: es ging um den „Sexmob“ in Köln, und dass man Ausländer nun schulen möchte im Hinblick auf das deutsche Wertesystem, und er postete einen Kommentar des besagte, dass maneinfach mal „Bachelor“ zeigen soll, um das deutsche Frauenbild zu zeigen. Und er hat Recht. Diese Sendung hat einen sehr hohen Zuschaueranteil bei Frauen von 15-29.
Ich persönlich habe da ein mal kurz reingeschaut und musste fast Kotzen.
In meinen Augen spaltet sich unser Geschlecht in 2 Lager: Weibchenfrauen und Frauenfrauen. Das Verhältnis dieser beiden Spezies ist – gefühlt – 80/20, aber ich werde meine Promotion über dieses Thema verfassen, sobald ich einen mutigen Doktorvater finde.
Wer mich kennt weiss: ich bin keine Hardcore-Emanze. Ich bin eher eine realitätsgeprüfte emanzipierte Frau. Für Weibchenfrauen: wenn ich Porsche fahren wollen würde, dann könnte ich mir den selbst kaufen. Und das ist exakt der Unterschied zwischen Weibchenfrauen und Frauenfrauen.
Was ich nicht verstehe: wenn ich als Frau ohnehin vorhabe, mir einen finanziell potenten Partner zu suchen und mich dann auf die Brutpflege und vllt. Noch einen kleinen Nebenjob zu konzentrieren, warum mache ich dann Abitur, oder studiere? Die Bildungskosten in unserem Land könnten deutlich besser eingesetzt werden. Das ist eine sehr ketzerische Frage, aber ich muss und will gestehen:
Die mir bekannten Frauen, die mit Kindern eine ernstzunehmende Karriere gemacht haben, die kann ich an einer Hand abzählen. Und ich kenne eine Menge Frauen, die diesen weg gewählt haben.
Ich möchte hier deutlich klar stellen: Kinder sind super und unerlässlich damit unsere Volkswirtschaft funktioniert. Das steht ausser Frage. Aber wenn ich mich als Frau dafür entscheide, ernstzunehmend zu unserem BIP beizutragen und Kinder zu bekommen, dann kann ich doch nicht alles auf dem Rücken meines Partners austragen. Fraufrauen verstehen was ich meine.
Was ich immer mehr erlebe (und ja, die Männer der Weibchenfrauen kotzen sich bei mir an der Hotelbar massiv aus und meine Erfahrungsberichte könnten 3stellig sein): Frauen forcieren Nachwuchs, bleiben dann zuhause und machen ihren Männern das Leben zur Hölle. Ich arbeite in der Beratung, und das auf einem sehr hohen Niveau, und höre immer wieder Klagen wie: ich muss erst meine Frau fragen, ob es OK ist wenn ich noch einen Tag länger beim Kunden bleiben, das war bei uns nicht so abgesprochen, meine Frau geht Freitag ins Yoga daher kann ich vllt. nicht zur Geschäftsführersitzung kommen… etc.
Männer: Ihr tut mir leid. Dieser Stress, dieser Druck. Warum? Sagt nichts, weil ich habe das auch erlebt. Ich habe meinen Expartner jahrelang durchgefüttert und immer wieder Zickerei, Liebesentzug etc. Letztlich wurde er verurteilt für das, was er mir angetan hat. Bei Bedarf sende ich gerne das Aktenzeichen.
Nur um mal zu verdeutlichen: ich verstehe euch Männer. Der Weg des geringsten Widerstands, das Frauengenörgel, die Drohungen von Liebes- und Kinderentzug ist brutal. Frauen halt. Brutalität können wir.